Rundbrief 2019 pdf

Leipzig, im Advent 2019
Liebe Geschwister,
liebe Freunde in Deutschland und Israel,

die Burgarbeit ist im letzten Jahr 40 Jahre alt geworden,
Sieglinde in diesem Jahr 70. Schon seit
längerer Zeit hat sie den Wunsch geäußert, sich
aus dem Vorstand und der aktiven Arbeit zurückzuziehen.
Dies ist bei der letzten Mitgliederversammlung
im September 2019 umgesetzt worden.
Auch wenn sich Sieglinde nicht mehr für den
Vorstand hat aufstellen lassen, so ist sie gerne bereit,
dem Vorstand als Beirat zur Seite zu stehen.
Der neue Vorstand hat sich nun auf vier Personen
reduziert und setzt sich wie folgt zusammen: Der
1. Vorsitzende ist Walter Zink, die Stellvertreterin
ist Christine Reupert, der Kassenwart ist weiterhin
Marcus Zorn und der Schriftführer ist Marc
Kukowsky. Wir kennen uns schon aus der Vorstandsarbeit
der letzten drei Jahre, müssen uns
jedoch in dieser Konstellation neu zusammenfinden.
Es geht darum, den laufenden Betrieb aufrechtzuhalten,
die Umbrüche auf dem Schomerberg
und in Pegau zu gestalten und wünschen uns,
dass wir im kommenden Jahr von Gott eine Vision
für die weitere Arbeit des Vereins gezeigt bekommen.
Bitte betet mit und für uns, dass wir als
Vorstand die richtigen Wege einschlagen und das
umsetzen, was Gott für die Burg geplant hat. Bei
der Mitgliederversammlung und auch bei der Feier
von Sieglindes Geburtstag durften wir ein paar
Kostproben von dem erleben, was Gott durch die
Burg und Sieglinde an einzelnen Personen getan
hat. Über die Jahre ist aus einem zarten Anfang,
bei dem Sieglinde mit Kindern und teilweise auch
Eltern eine soziale und missionarische Arbeit in
ihrem Wohnzimmer begonnen hat, ein Werk mit
vielen Bereichen geworden. Und das nicht nur in
Leipzig, Grimma und Pegau, auch bis nach Israel
reichen die Verbindungen. Nun hat die Burg in
den letzten Jahren manche Veränderungen erlebt
und ist immer wieder herausgefordert,
Dinge neu
zu gestalten und mit Leben zu füllen.

Nachdem Marcus Zorn nach längerem Einsatz
in der Anstellung als technischer Mitarbeiter zur
Mitte dieses Jahres ausschied, wurde über eine
Neukonzeptionierung dieser Stelle nachgedacht.
Es wurde eine erweiterte Nutzung des Burgcafés
als Begegnungsstätte angestrebt und eine Neubesetzung
ausgeschrieben. Für einen Kandidaten
und dessen Auswahl kam uns Gott zuhilfe.
Stephanie
Wilhelm, Mitglied des Dienstagskreises
kam vor einigen Jahren mit Hunger und Durst
nach Gott und SEINER Wahrheit in die Burg und
fand Platz darin. Sie lebt mit ihren beiden Kindern
in Stötteritz und ist der Andreasgemeinde
zugehörig. Mit einer bewegten Lebensgeschichte,
geprägt durch Jahre in der Connewitzer Szene
und langer Suche mit mehreren Umwegen, findet
sie zum Glauben und bekehrt sich 2015 hin zu
Jesus Christus und dessen Nachfolge. Als Mitarbeiterin
im sozialen Dienst für die Betreuung
und Verwaltung des Burgcafés und dem evangelistischen
Dienst ist sie nun seit September 2019
für uns angestellt.

Wir sind dankbar, dass Marcus uns als Kassenwart
und Vorstandsmitglied für die finanziellen
Angelegenheiten der Burg erhalten bleibt und
sich auch im Bereich der Rüstzeiten weiter einbringen
will. Solange wir noch das Rüstzeitenhaus
in Beiersdorf haben, wollen wir dies auch für die
Burgrüstzeiten nutzen. Dank einer Lohnspende
konnten wir Marcus ab Dezember wieder mit
einem Minijob anstellen, den er neben seinem
Hauptverdienst gerne in der Burgarbeit ausfüllt.
Für den weiteren Ausbau der Burgcafé-Arbeit,
wäre es uns ebenfalls eine große Hilfe, wenn
einzelne die Anstellung von Stephanie mit einer
Spende unterstützen würden, da das Burgcafé sich
erst entwickeln muss und der Schwerpunkt nicht
darauf liegt, Gewinn zu machen, sondern Menschen
eine Möglichkeit zur Begegnung mit anderen
Menschen und Gott zu bieten.

Es ist auch schön, dass wir das »Gebetshaus Leipzig
« in unseren Räumen beherbergen dürfen und
sich zunehmend – auch im Besonderen durch das
Burgcafé – eine Zusammenarbeit entwickelt. Wir
freuen uns, dass durch das Gebetshaus vermehrt
Gebet im Burgumfeld stattfindet und viele Menschen
aus Leipzig und Umgebung sich im Gebetraum
treffen und Gott suchen.

Durch schwere Krankheit in den letzten Jahren
hat sich die Arbeit auf dem Schomerberg sehr reduziert
und wir müssen sehen und entscheiden
wie es weitergehen soll. Leif ist vorerst krankheitsbedingt
ausgeschieden und Christine will nach einer
Reha wieder langsam in die Arbeit einsteigen.
Vorübergehend haben wir zwei Honorarkräfte im
Einsatz, um die noch verbliebenen Bewohner zu
unterstützen und den Alltag zu meistern. Doch
das ist nicht immer einfach, da dies eine große
Veränderung für die Bewohner und die Arbeit
bedeutet. Das Haus zu schließen und die Bewohner
ihrer Heimat zu entreißen, wäre jedoch noch
gravierender gewesen. Wir hoffen nun sehr, dass
Christine die Arbeit im neuen Jahr wieder mit
Unterstützung aufnehmen kann und sich neues
entwickelt. Bitte betet auch für diese Situation
und den weiteren Weg.

In allen Schwierigkeiten und Herausforderungen
wissen wir uns in Gott, der uns Burg und Schutz
ist, geborgen. Wir sind gespannt, was Gott noch
alles tun wird und wie ER uns aus den Nöten herausführen
wird. Wir wollen uns weiter nach Gott
ausstrecken und SEINE Wege mutig gehen. Trotz
manchem Schweren ist auch SEIN Segen immer
wieder spür- und erlebbar. Wir sind sehr dankbar
für alle Verbundenheit und Unterstützung
durch Euch und freuen uns, Euch zu sehen oder
von Euch zu hören. Besucht doch einfach mal das
Burgcafé zu den Öffnungszeiten oder kommt zum
Kiddusch, der unregelmäßig bei Sieglinde oder im
Burgcafé stattfindet. Wer Interesse hat, am besten
direkt bei Sieglinde melden.

Shalom und Gottes Segen für Euch, liebe Freunde!

Stephanie berichtet: Ich bin so dankbar für Gottes
Führung in die Burg. Zum einen, als ich hier
selbst Zuflucht suchte und mich erstmal neu sortieren
wollte und musste. Zum anderen, darf ich
nun selbst einen Ort gestalten, an dem ich Gottes
Güte und Reichtum weiterreichen kann. Ein gemütlicher
und warmer Platz mit erschwinglicher
Kost und Austausch über Gott und das Leben anzubieten,
ist das, wozu ich mich berufen fühle.

Ich habe über die Jahre meines Lebens ein großes
Spektrum an Erfahrungen gesammelt und erlebe,
wie Gott mich dadurch befähigt, anderen eine
Hilfe und ein Segen zu sein. Ich bin ein lebendiges
Zeugnis für Errettung durch Gnade, sodass ich
selbst das Verlangen habe, dies weiterzureichen.
Mit neuen Öffnungszeiten wird das Burgcafé nun
wöchentlich dienstags & mittwochs zu Kaffee und
Kuchen sowie donnerstags & freitags zu einem
Mittagsessen geöffnet sein. Der Samstagstreff
bleibt dabei als fester Termin jeden letzten Samstag
im Monat erhalten und freut sich über altbekannte
aber auch neue Gäste.

Ziel bleibt es, einen Raum für Begegnung und Gemeinschaft
anzubieten, der Zeit für gemeinsames
Essen, Austausch und Gebet bietet. Das Burgcafé
soll ein Ort bleiben, wo Menschen Platz mit ihrer
Lebensgeschichte finden und offene Fragen dazu
gestellt werden können. Wir sind auf die Entwicklungen
um uns herum gespannt und auf das, was
Gott hier tun will. Die Kooperation und fruchtbringende
Zusammenarbeit mit dem darüberliegenden
»Gebetshaus Leipzig« liegt uns ebenfalls
am Herzen und wir hoffen darauf, dass Gott auch
darin Neues schafft und die Burgarbeit eine Richtung
findet, die IHM gut gefällt. :-) In diesem Sinne,
ist jeder herzlich willkommen mit dabei zu sein!

Walter berichtet aus der Arche Pegau: Die Arche
Pegau ist weiter in Veränderung. Das Wohnprojekt
ist weitgehend abgeschlossen und wird zunehmend
durch eine ambulante Beratungstätigkeit
mit Schwerpunkt Traumabegleitung ersetzt.
Im Sommer habe ich die 1,5-jährige Ausbildung
am Institut für Christlich-orientierte Traumabegleitung
mit der Prüfung abgeschlossen und
ist nun Traumazentrierter Fachberater. Im Laufe
des kommenden Jahres soll dieser Zweig sowohl
räumlich als auch zeitlich ausgebaut werden, um
noch mehr Kapazität für die Begleitung von traumatisierten
Menschen zu haben.

Marcus berichtet zu Beiersdorf: Da ich zur Mitte
des Jahres als Angestellter aus der Burg ausschied,
war eine Organisation und Leitung der Burgrüstzeiten
bis Ende 2019 nicht mehr gesichert. Da ich
aber selber damals im Winter 2006 durch meinen
besten Freund zu einer Winterrüstzeit mitfuhr,
habe ich mich als Teenager (damals 16 Jahre) sehr
geborgen gefühlt. Zusammen mit anderen Teens
und Kindern und natürlich Sieglinde als Leiterin
den Tag zu gestalten mit Verkündigung und
Lobpreis hat mich bis heute sehr geprägt. Und so
entschloss ich mich, auch unentgeltlich die Sommerrüstzeit
zusammen mit Andrea Fritzsche einer
Gemeindepädagogin aus Sachsen-Anhalt zu
leiten. Auch Stephanie war mit ihren beiden Kindern
dabei gewesen. Mit insgesamt 25 Personen
hatten wir wieder eine gute und gesegnete Zeit in
Beiersdorf. Ein Tagesausflug nach Höfgen zum
Wasserturm mit Zwischenstopp an der Wassermühle
war eine willkommene Abwechslung.
Im Herbst konnten wir aufgrund der unterschiedlichen
Ferienzeiten zu Sachsen-Anhalt, nur ein
Wochenende nutzen. Aber auch diese Zeit war
kostbar für unsere Teenager. Hanna Römer hatte
sich für die Verkündigung zum Thema Gebet vorbereitet.
Und nach dem langen, anhaltend heißen
Sommer konnten wir an diesem Wochenende sogar
mal wieder ein Lagerfeuer wagen.

Als Vermietungsgäste war eine Gruppe der
»Living-Water-Gemeinde« aus Leipzig zur
Gemeindefreizeit
in Beiersdorf. Sie fühlten sich,
wie schon so oft, sehr wohl im Freizeitenhaus.
Sogar ein Gemeindegottesdienst aus dem benachbarten
Ort Klinga wurde in unserer Kapelle
in Beiersdorf gehalten. Sie überlegen für nächstes
Jahr eine regelmäßige wöchentliche Nutzung. Das
wäre für das Haus ein Segen.

Nun danken wir noch einmal ganz herzlich für
alle stärkenden und ermutigenden Gebete, danke
auch für jede finanzielle Unterstützung.

Gott schenke uns im kommenden Jahr SEINE
Gnade, sodass wir in allen Situationen unseres
Lebens tief verwurzelt und gegründet sind in IHM.

In herzlicher Verbundenheit
Walter Zink
Vorstandsvorsitzender
Stephanie Wilhelm
Mitarbeiterin im sozialen Dienst
Marcus Zorn
Vorstandsmitglied

 

 
 
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